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03.03.2006 - Schleswig-Holstein verstärkt Kampf genen den Brustkrebs

Gesundheitsministerin Gitta Trauernicht (SPD) gab am Freitag in Kiel mit Vertretern der Ärzteschaft und der Krankenkassen den Startschuss für die bundesweit einmalige Kampagne «Betrifft Brust». Frauen können sich ab sofort über das Internet und eine zentrale Telefonnummer über Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs informieren. Von den rund 2300 Frauen, die in Schleswig-Holstein jährlich an der Krebsart erkranken, sterben knapp 700 daran. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung und Krebstodesursache bei Frauen. «Unser Ziel ist es, für jede erkrankte Frau die bestmögliche medizinische und psychologische Versorgung und Betreuung sicherzustellen», begründete Trauernicht das Projekt.

Mit «Betrifft Brust» werde ein Netzwerk im Land geschaffen, dass ein Zeichen setze. «Wir arbeiten zusammen im Interesse der Gesundheit der Frauen», sagte die Ministerin. An dem Programm beteiligen sich nach Worten von Bernd Krämer, dem Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein, acht Brustkrebszentren mit insgesamt 24 Kliniken. Bei einem Verdacht auf Brustkrebs erhielten Frauen über das Internet oder die Telefonnummer schnelle Hilfe von einem Frauenarzt in ihrer unmittelbaren Umgebung, betonte Krämer.

Mehr als 300 Frauenärzte nehmen nach seinen Worten an dem Programm teil, das nicht nur zur noch früheren Erkennung von Neuerkrankungen bei Brustkrebs diene. Das Netzwerk solle zudem bessere medizinische Standards schaffen. Doch Trauernicht appellierte auch an die Frauen, mehr zu tun. «Die Frauen selbst müssen auch aktiv sein und beispielsweise die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen», sagte die Ministerin.

(Internet: www.betrifft-brust.de, Telefon: 04551/803308) dpa cm hn yyno bok 031422 Mrz 06